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Vermessungsaufgaben auf dem Wasser

flächen- und/oder profilweise ausgeführte hydrographische Vermessung der aktuellen Wassertiefen als Grundlage für die Leichtigkeit und Sicherheit des Schiffsverkehrs inklusive der Suche nach Unterwasserhindernissen – z.B.: Wracksuche (nautische Belange)
flächen- und/oder profilweise ausgeführte hydrographische Vermessung für die Belange der Gewässerunterhaltung (als Basisinformation für die Baggerei, für hydrologische und morphologische Untersuchungen)
flächen- und/oder profilweise ausgeführte hydrographische Vermessung zum Zwecke der Bauwerkskontrolle für die Bauwerke, die unmittelbar am oder im Wasser gebaut sind (Kaimauern, Brückenpfeiler, Uferböschungen etc.) zwecks Nachweis der Standfestigkeit und Gebrauchstauglichkeit
flächen- und/oder profilweise ausgeführte hydrographische Vermessung zum Zwecke der Bauwerkskontrolle für die Bauwerke die unterhalb der Gewässersohle liegen; Tunnelbauwerke, Düker, Leitungen, Kabel – Überprüfung der Überdeckung dieser Bauwerke
spezielle Kontrollen der Bauwerke des Küstenschutzes wie Sperrwerke, Schleusen, Ufer- und Unterwasserböschungen, Deiche, Hochwasserschutzwände, Polder, Sohlensicherungen etc. zwecks Standfestigkeit und Gebrauchstauglichkeit
hydrographische Beweissicherungsmessungen (Veränderungen der Gewässermorphologie nach Ausführung baulicher Maßnahmen – z.B. nach Vertiefungsmaßnahmen)
flächen- und/oder profilweise hydrographische Beweissicherungsmessungen im Rahmen von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen
flächen- und/oder profilweise ausgeführte Peilungen für die Abrechnung und Kontrolle von Nassbaggermaßnahmen (Kontrolle der hergestellten Tiefen und Massenermittlungen) oder anderer wasserbaulicher Maßnahmen (z.B.: Uferausbau, Böschungsbau)
Erfassung der für die Nautik relevanten Seezeichen, Radaranlagen (Antennenpositionen), Richt- und Leuchtfeuer etc., die nur vom Wasser aus erfassbar sind
hydrographische Vermessungsaufgaben im Rahmen von Bodenerkundungsmaßnahmen. Bestimmung der Bodenarten und deren Mächtigkeiten in den oberen sohlnahen Schichten.
Dokumentation von bathymetrischen Veränderungsprozessen, Veränderungen der Gewässersohle und Uferbereiche
Zusammenführen und Bereitstellen dieser Informationen auf Basis von CAD gestützten und/oder in Geographischen Informationssystemen (GIS Einsatz) – MIS = Marines Informations System
Erzeugung unterschiedlicher Produkte wie Peilplan, Solltiefenplan, Baggerplan, Baggermengen bis hin zu ENCs auf Basis des ECDIS Standards (Elektronik Chart Display and Information System = elektronische Seekarte) mit speziellen Anforderungen für die Nutzung in Häfen (z.B. EHarbourCDIS) und auch für die Binnenwasserstraßen (Inland ECDIS)

Hinweis: (siehe auch Thema „Wasserstrassen und Hydrographie“) Für den Aufgabenbereich "Wasserbauliche Objektvermessung" wurde seitens der WSV eine Verwaltungsvorschrift "Vorläufige Bestimmungen für die Vermessungen zur Inspektion von Bauwerken der WSV" (VBVI) eingeführt, die mittlerweile durch einen umfassenden Richtlinienentwurf "Ingenieurvermessung im Bauwesen" ergänzt wurde. Hauptanliegen dieser Richtlinie für Bauplanungs- und Bauausführungsvermessung, Bauwerksaufnahme und Tragwerksvermessung ist

Präzisierung der Anforderungen an die Ingenieurvermessung unter Berücksichtigung des jeweiligen Messaufwandes
fachgerechte Qualitätsbeurteilung von Messergebnissen
Regelung von Verfahrensabläufen einschließlich Zuständigkeiten unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Weitere anspruchsvolle Aufgaben ergeben sich aus den Anforderungen der Schifffahrt, wie z.B. fahrdynamische Untersuchungen tiefgehender Schiffe (z.B. große Containerschiffe). Dabei ist es notwendig den Schiffskörper 3-dimensional unter verschiedenen Fahrbedingungen und Beladungszuständen zu erfassen, um Aussagen darüber zu erhalten, wie sich das Schiff im Revier verhält. (Squat - Effekt, Sunk und Schwall, Wellenausprägung, Wellenauflauf am Ufer und an Böschungen, auch in Verbindung mit metereologischen Beobachtungen (z.B. Wind nach Stärke und Richtung).



 Hinweis: (siehe auch Thema „Wasserstrassen und Hydrographie“) Für den Aufgabenbereich "Wasserbauliche Objektvermessung" wurde seitens der WSV eine Verwaltungsvorschrift "Vorläufige Bestimmungen für die Vermessungen zur Inspektion von Bauwerken der WSV" (VBVI) eingeführt, die mittlerweile durch einen umfassenden Richtlinienentwurf "Ingenieurvermessung im Bauwesen" ergänzt wurde. Hauptanliegen dieser Richtlinie für Bauplanungs- und Bauausführungsvermessung, Bauwerksaufnahme und Tragwerksvermessung ist

Präzisierung der Anforderungen an die Ingenieurvermessung unter Berücksichtigung des jeweiligen Messaufwandes
fachgerechte Qualitätsbeurteilung von Messergebnissen
Regelung von Verfahrensabläufen einschließlich Zuständigkeiten unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Zusammenarbeit.


Weitere anspruchsvolle Aufgaben ergeben sich aus den Anforderungen der Schifffahrt, wie z.B. fahrdynamische Untersuchungen tiefgehender Schiffe (z.B. große Containerschiffe). Dabei ist es notwendig den Schiffskörper 3-dimensional unter verschiedenen Fahrbedingungen und Beladungszuständen zu erfassen, um Aussagen darüber zu erhalten, wie sich das Schiff im Revier verhält. (Squat - Effekt, Sunk und Schwall, Wellenausprägung, Wellenauflauf am Ufer und an Böschungen, auch in Verbindung mit metereologischen Beobachtungen (z.B. Wind nach Stärke und Richtung).

:: Übersichtsartikel ::
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  Vermessungsaufgaben an Land
  Vermessungsaufgaben auf dem Wasser
  Synergien
  Nutzung von GIS
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Messgeräte
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