Kompetenzcenter Ingenieurvermessung
|
|
 |
|
|
 |
|
|
Hafenbau & Küstenschutz » Technische Vorgaben » Hydrographische Vermessung
 Gleiches gilt auch im Bereich der Hydrographie. Allerdings sind die zu erzielenden Genauigkeiten nach Lage und Tiefe (Höhe) deutlich ungenauer als in der Ingenieurgeodäsie! Die Hydrographen messen mit Hilfe indirekter Messverfahren (Echolottechnologie – Hydroakustik) und müssen dieses von schwimmenden Fahrzeugen aus tun. Diese unterliegen wiederum dynamischen Änderungen durch von außen wirkende Einflüsse. (Wind, Wellen, Strömung, Tide). Es gilt also möglichst alle diese Einflüsse während der Messung simultan zu erfassen bzw. diese Einflussgrößen in der Auswertung aus verschiedene Datenquellen zeitlich genau zusammen zu führen. Die Genauigkeit der Messung ist somit abhängig vom Zusammenwirken aller Sensoren! Das bedeutet, dass die Fehlereinflüsse eines jeden Sensors (Echolot, Bewegungssensor, Kreiselkompass, Positionssensor, Wasserstandssensor, Datenerfassungsanlage) auf die Messgenauigkeit unmittelbar Einfluss haben!
Die genaue Kenntnis der eingesetzten Sensoren, deren Wirkungsweise einzeln und im Zusammenspiel und deren Genauigkeit sowie die genaue Kenntnis des Gewässers ist entscheidend für die Genauigkeit des Gesamtergebnisses, nämlich die Abbildung der Unterwassersituation nach Lage und Tiefe. Die Anforderungen werden auch hier durch die Auftraggeber mit definiert, der Hydrograph berät und muss letztlich sagen, wo die Grenzen seiner Möglichkeiten liegen.

|
|

|
|
|
| Keine Haftung für Daten und Inhalte.
Einige Dokumente enthalten Hinweise
auf Infor- mationen anderer Organisationen.
Für die Relevanz, Aktualität oder Richtigkeit
dieser Informationen übernehmen wir keine
Gewähr. Bitte beachten Sie unsere rechtlichen
Hinweise und Infor- mationen zum Datenschutz.
Copyright © 2001-2007 by CCES.
|
|
|
 |
|
|
|