Kompetenzcenter Ingenieurvermessung

Regelwerke   Gremien   Veranstaltungen   Literatur   Impressum   Suche   
THEMEN
3D-Objekterfassung
Architektur & Denkmalpflege
Bahn & Schiene
Brücken
Hafenbau & Küstenschutz
  Übersichtsartikel »
Hoch- & Tiefbau
Kartographie & GIS
Kraftwerke
Leitungsnetze & Kanalisation
Liegenschaften
Maschinen & Anlagenbau
Moderne Messtechnik
Qualitäts- und Projektmanagement
Staumauern & -dämme
Straßen
Tunnelbau
Vergaberegelungen
Wasserstraßen & Hydrographie
Sitemap
  Hafenbau & Küstenschutz » Messgeräte » Hydrographische Datenerfassungssysteme
Hydrographische Datenerfassung- und verarbeitungssysteme

Alle in der Hydrographie erfassten Daten sind zunächst Rohdaten und zusammen mit ihrer Position bestimmt (georeferenziert). Diese müssen weiterverarbeitet werden. Um die einzelnen Sensorwerte zuordnen zu können, müssen die Einzelwerte hochgenau „zeitgestempelt“ werden. Mit Hilfe dieser Zeitstempel können die Werte dann wieder mit anderen kombiniert und damit zugeordnet werden.

Die erfassten Daten sind im Normalfall sog. Rohdaten, die noch mit Fehlern behaftet sein können.

Deshalb ist es notwendig, diese Daten einer Plausibilisierung / Überprüfung zuzuführen, um Fehler korrigieren und Ausreißer eliminieren zu können sowie eine Aussage über die Qualität der Daten zu erhalten. Erst nach erfolgter Plausibilisierung ist es sinnvoll die Rohdaten in Koordinatentripel X,Y,Z umzuformen und in die Datenverarbeitung einzusteigen.

In der Datenverarbeitung werden dann die Produkte auf der Basis der plausibilisierten Werte erzeugt. Dieses kann geschehen durch eine einfache Profilauswertung und nachfolgender Tiefenlinienkonstruktion oder aber durch Nutzung von DGM – Berechnungstools, in denen alle relevanten, die Gewässersohle repräsentierenden Koordinatentripel, verarbeitet werden. Daraus kann man diverse unterschiedliche Produkte erzeugen. (Tiefenzahlenplan, Peilplan mit Tiefenzahlen und –linien, Profilschnitte). Liegen in einem Gebiet zwei DGMs aus zwei Epochen vor oder gibt es Informationen aus einem Solltiefenmodel, so hat man die Möglichkeit sog. Differenz – DGM's abzuleiten. Aus diesen Ergebnissen lassen sich dann weitere Produkte erzeugen, wie z.B. Massenermittlungen.

Außerdem kann man die nunmehr „fehlerfrei“ vorliegenden Daten auch in Geoinformationssystemen georeferenziert speichern und anderen Nutzern zur Verfügung stellen.

:: Übersichtsartikel ::
Überblick
Technische Vorgaben
Messgeräte
  Ingenieurvermessung
  Hydrographische Messgeräte
  Hydrographische Datenerfassungssysteme
Beispiele
Literatur
  Startseite    Rechtliche Hinweise    Impressum  
Keine Haftung für Daten und Inhalte. Einige Dokumente enthalten Hinweise auf Infor- mationen anderer Organisationen. Für die Relevanz, Aktualität oder Richtigkeit dieser Informationen übernehmen wir keine Gewähr. Bitte beachten Sie unsere rechtlichen Hinweise und Infor- mationen zum Datenschutz. Copyright © 2001-2007 by CCES.