Seit einigen Jahren haben sich terrestrische Laserscanner in der Bestandsdokumentation und für Planungszwecke aufgrund der detaillierten und hochfrequenten Messwerterfassung etabliert. Die gleichzeitig hohen Genauigkeiten im Millimeterbereich führen zu einer immer weiteren Verbreitung des Messverfahrens. Ob das hohe Genauigkeitspotential der einzelnen Scanneraufnahmen auch auf die Gesamtaufnahme großer Bauwerke übertragbar ist, hängt im Wesentlichen von der Registrierung aller Aufnahmen in einem gemeinsamen Koordinatensystem ab. Werden detaillierte und hochgenaue 3D-Punktwolken für große Ingenieurbauwerke, wie z. B. ein Schiffshebewerk (Abbildung 1) benötigt, sind rein relative Verknüpfungen zwischen den einzelnen Scans für hohe Genauigkeitsansprüche nicht ausreichend. Aus diesem Grund soll im Folgenden eine mögliche Vorgehensweise für die hochgenaue Registrierung vieler Standpunkte aufgezeigt werden.
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Bild 1: Das Schiffshebewerk Scharnebeck (Lüneburg) |