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Systemaufbau

Das integrierte Datenmodell umfasst sowohl geodätische als auch geotechnische Daten. Verwaltet und analysiert werden zeitcodierte Lage- und Höheninformationen. Messwerte diverser geotechnischer Systeme können mit diesen geometrischen Informationen interpretiert und visualisiert werden. Über zwei- und dreidimensionale Verfahren für die Projektnavigation wird einerseits einen Zugang zu den Daten realisiert, zum anderen können aber auch geometrische Sachverhalte direkt visuell ausgedrückt und damit einer effizienten Interpretation und Kontrolle zugänglich gemacht werden.



Abb. 1: TISSY® -Systemaufbau-

Neben leistungsfähigen Berechnungs-, Analyse-, Visualisierungs-, Berichts- sowie Im- und Exportfunktionen stehen integrierte Programmierschnitt­stellen für projektspezifische Erweiterungen zur Verfügung. Projektgebundene Datenstrukturen, Berechnungsverfahren, Strukturelemente und Oberflächenprä­sentationen, z.B. Übersichtspläne, technische Zeichnungen, Fotos, können ein­gebunden werden. Auf dieser Grundlage entstehen vorhabenspezifische Aus­wertungsplattformen, die sich den Anforderungen von konkreten Projekten an­passen und offen sind für spätere Erweiterungen.

Basis der Modellierung eines Tunnelbauvorhabens sind spezifische Objekttypen, wie Tunnel, Tunnelabschnitt, Profil, Gleis, Messquerschnitt etc., die mit ihren Beziehungen und den jeweiligen geometrischen und sonstigen Att­ributen die relevanten Aspekte des Bauvorhabens und seiner Realisierung beschreiben. Die Objekttypen werden nach einheitlichen Prinzipien auf die rela­tionale Datenbank abgebildet.

Die Soll-Geometrie des Tunnels wird dreidimensional modelliert. Hierzu sind Tras­sen, Gradienten und Profile (Querschnitte) geometrisch zu beschreiben. Dies ist gleichzeitig die Basis für den Vergleich mit Ist-Geometrien aus Messinformationen.

Die Geometrie kann dreidimensional dargestellt und durch 3D-Gelände- und Gebäudemodelle ergänzt werden. Aktive 3D-Elemente, z.B. Messstellen, bieten über Kontextmenüs ei­nen direkten Zugang zu Daten, Diagrammen etc. Alternativ steht eine zweidi­mensionale Visualisierung/Navigation auf Basis eines Lageplans zur Verfügung.



Abb. 2: 3D-Visualisierung mit interaktiver Messstelleninformation




Abb. 3: Visualisierung von Konvergenzen mit interaktiver Messstelleninformation

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