Hoch- & Tiefbau » Baubegleitende Vermessung » Absteckung und Baukontrolle
Absteckung und Baukontrolle Die Umsetzung der Planung in der Örtlichkeit beginnt bei allen Ingenieurbauwerken des Hoch- und Tiefbaus mit der Übertragung des Projektes in die Örtlichkeit, der Bauabsteckung. Im weiteren Bauverlauf ergeben sich Vermessungsaufgaben aus den Anforderungen der Statik, der Baugeometrie, der Bautoleranz, der Gestaltung und der Dokumentation der Baudurchführung. Von besonderer Bedeutung für die Qualität im Montagebau sind messtechnische Qualitätskontrollen in der Vorfertigung, die Lage- und Höhenabsteckungen während der Montage und Kontrollmessungen zum Nachweis der erreichten Montagequalität. Mit den Baukontrollmessungen werden die geforderten Genauigkeiten z.B. zur vertikalen Bauausführung der Bauwerksachse bei Funk- und Fernsehtürmen unter Berücksichtigung von Temperatur- und Windeinfluss, bei der Positionierung von Stahl- und Betonstützen und bei der Einhaltung von Passgenauigkeiten bei der Fassadengestaltung, eingehalten. Mit der Dokumentation der Bauzustände, der Ver- und Entsorgungsleitungen in Form von Bestands- und Leitungsplänen wird das Leistungsbild der Bauvermessung ergänzt.