Kompetenzcenter Ingenieurvermessung
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Kraftwerke » Vermessungsarbeiten bei der Erstellung » Schlussvermessung
 Zur Schlussvermessung zählen alle gemessenen Daten, die Eingang in die Dokumentation der fertigen Anlage finden. Sie werden nicht erst am Ende der Bauzeit gewonnen, sondern werden laufend während der Errichtung der Anlage aufgenommen. Es wird dabei darauf geachtet, dass die Erfassung der Daten der Form der Weiterverarbeitung und vor allem der späteren Verwendung angepasst wird.Die zu speichernden Daten werden so codiert, dass sowohl der vermessungs-technische Zugriff sichergestellt ist, als auch die Projektkennzeichnungssysteme den allgemeinen Anwendungen im Betrieb gerecht werden.Zur Schlussvermessung gehört auch eine umfangreiche Erfassung vermessungs- und anlagenspezifischer Daten. Diese während der Bauzeit anfallenden Daten werden im so genannten Datenatlas zusammengefasst.
Zum Abschluss der Bauzeit wird eine umfangreiche Analyse der vermessungstechnischen Tätigkeiten vorgenommen. Ziel ist es, Verbesserungen, Vereinfachungen und Lösungen aus den gewonnenen Erfahrungen zu entwickeln, um beim nächsten Projekt ggf. noch effizienter arbeiten zu können.
Während der gesamten Bauphase eines Kraftwerkes findet der Vermessungsingenieur ein weites Aufgabenspektrum vor. Er steuert - im Einvernehmen mit Bau-, Maschinenbau- und Elektroingenieuren in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und mit Unterstützung durch Forschung und Wissenschaft - seinen Teil zum Bau und Betrieb eines Kraftwerkes bei.

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